Die Wuppertaler Oberbürgermeisterin Miriam Scherff ist von der Verbandsversammlung des EKOCity-Abfallwirtschaftsverbandes einstimmig zur neuen Verbandsvorsteherin gewählt worden.
Mit ihrer Wahl übernimmt Scherff die Verantwortung für einen der größten kommunalen Entsorgungsverbünde Deutschlands. Der EKOCity-Verbund sichert mit seinen Abfallbehandlungsanlagen in Bochum, Herten und Wuppertal die Entsorgung für rund 2,5 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner in der Region.
„EKOCity steht beispielhaft für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit über Stadtgrenzen hinweg. Diese Stärke möchte ich gemeinsam mit den Mitgliedskommunen weiter ausbauen und den Verband nachhaltig für die Zukunft aufstellen“, sagt Miriam Scherff.
Der Verbund gewährleistet mit dem EKOCityCenter Bochum, der Thermischen Abfallbehandlungsanlage (TAB) Wuppertal und dem Rohstoffrückgewinnungszentrum (RZR) Herten eine sichere, effiziente und ressourcenschonende Abfallentsorgung. Als neue Verbandsvorsteherin will Miriam Scherff die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter stärken und den Verband strategisch für die künftigen ökologischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen positionieren.
Sascha Grabowski, AWG-Geschäftsführer, ESW-Betriebsleiter und einer der drei Geschäftsführer der EKOCity GmbH: „Mit Miriam Scherff hat EKOCity eine engagierte und zukunftsorientierte Verbandsvorsteherin. Die einstimmige Wahl ist ein starkes Signal für die vertrauensvolle Zusammenarbeit innerhalb unseres Verbandes.“
Was ist EKOCity?
- Der EKOCity-Abfallzweckverband ist ein Zusammenschluss von sieben Städten und Kreisen in Nordrhein-Westfalen: Bochum, Herne, Remscheid, Wuppertal, die Kreise Recklinghausen und Mettmann sowie der Regionalverband Ruhr (RVR). Gemeinsam repräsentieren sie
rund 2,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger. - Das Ziel: eine nachhaltige, sichere und zukunftsorientierte Abfallwirtschaft. Durch die Kooperation werden Anlagen effizient genutzt, Stoffströme sinnvoll gesteuert und moderne Technologien eingesetzt, um die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Dabei stehen Gemeinwohl, Ressourcenschutz und soziale Verträglichkeit im Mittelpunkt – nicht die Gewinnmaximierung.