Pfandringe installiert: Schülerprojekt setzt Zeichen für Stadtsauberkeit 

Schüler-Initiative des Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasiums wächst mit Unterstützung des ESW und der Wolk AG.

Das Schülerprojekt „WupperRing“ wächst weiter: Insgesamt 42 neue Pfandringe sind an öffentlichen Mülleimern installiert worden – der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Arrenberg, wo 28 Ringe angebracht wurden. Weitere 14 Pfandringe in Ronsdorf ergänzen das Schüler-Projekt (siehe unten). Die Metallringe ermöglichen es, Pfandflaschen sichtbar und sauber abzustellen. So können Menschen, die Pfand sammeln, die Flaschen unkompliziert entnehmen, ohne im Müll suchen zu müssen.

Die Installation erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Eigenbetrieb Straßenreinigung Wuppertal (ESW). Finanziert wurde das Projekt durch das Bürger*innenbudget sowie durch eine vierstellige Spende der Wolk AG, die die Schülerinnen und Schüler von ihrer Idee überzeugen konnten. „Unser Ziel war von Anfang an, eine einfache Lösung mit direktem Nutzen im Alltag zu schaffen – besonders hier am Arrenberg, wo viele Menschen täglich unterwegs sind. Dass das jetzt so sichtbar umgesetzt ist, freut uns sehr“, sagt WDG-Schüler Leonard, Mitinitiator des Projekts „WupperRing“.

Auch der ESW unterstützt die Umsetzung. Lukas Kwiotek, ESW-Abteilungsleiter für die Bereiche Straßenreinigung und Winterdienst: „Gerade im öffentlichen Raum am Arrenberg zeigt sich, wie gut durchdachte, kleine Maßnahmen große Wirkung entfalten können. Das Projekt verbindet soziale Aspekte mit Sauberkeit – ein Ansatz, den wir sehr begrüßen.“ Dominic Werner, Geschäftsführer der Wolk AG, ergänzt: „Die Schülerinnen und Schüler haben ihr Konzept mit großer Klarheit und Engagement präsentiert. Besonders überzeugt hat uns der konkrete Nutzen für das Stadtbild am Arrenberg – deshalb haben wir die Umsetzung gerne unterstützt.“

Für die Bezirksvertretung Elberfeld-West war Bezirksbürgermeisterin Julia Schnäbelin beim Fototermin vor Ort und voll des Lobes für das Projekt: „Es ist ein starkes Signal, wenn junge Menschen Verantwortung für ihr Quartier übernehmen, auf diese Weise den Arrenberg aktiv mitgestalten und dabei auf die Unterstützung des ESW bauen können.“ Shamail Arshad, Assistent der ESW-Betriebsleitung, und Andreas Wenger, ESW-Sachgebietsleiter, bestätigen unisono: „Die Zusammenarbeit bei diesem Projekt funktioniert sehr gut. Wir freuen uns, dass wir helfen können.“ 

Das Projekt „WupperRing“ entstand aus einem Schulprojekt am Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium und wird inzwischen als Schülerfirma weitergeführt. Ziel ist es, weitere Pfandringe in Wuppertal und darüber hinaus zu etablieren. Die Initiatoren freuen sich über Anfragen von Stadtteilen, Initiativen oder Unternehmen, die das Projekt unterstützen möchten.

Pfandringe in Ronsdorf
Auch in Ronsdorf kann das Schüler-Projekt „WupperRing“ Vollzug melden: Hier hängen mittlerweile 14 Pfandringe. Die Installation erfolgte ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem ESW und der Bezirksvertretung Ronsdorf. 

Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes hat gemeinsam mit dem ESW die Standorte für die Pfandringe in Ronsdorf ausgesucht: „Wir als Bezirksvertretung freuen uns, dass dieses Schülerprojekt auch hier bei uns in Ronsdorf umgesetzt wird.“ 

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|   Stefan Melneczuk
Pfandringe-Ortstermin am Arrenberg: Mit dabei: Dominic Werner (2.von links), Geschäftsführer der Wolk AG, rechts daneben Noah, Max und Leonard von der Schüler-Firma "WupperRing", Julia Schnäbelin (4. von rechts), Bezirksbürgermeisterin von Elberfeld-West, Andreas Wenger (3. von rechts), ESW-Sachgebietsleiter, Shamail Arshad (2. von rechts), Assistent der ESW-Betriebsleitung, und Lukas Kwiotek (rechts), ESW-Abteilungsleiter für die Bereiche Straßenreinigung und Winterdienst. Außerdem auf dem Foto: Mitglieder des Vereins "Aufbruch am Arrenberg". Foto: ESW
Pfandringe-Ortstermin in Ronsdorf: (von links nach rechts) Bezirksbürgermeister Harald Scheuermann-Giskes, Lukas Kwiotek, ESW-Abteilungsleiter für die Bereiche Straßenreinigung und Winterdienst, Shamail Arshad, Assistent der ESW-Betriebsleitung, und Leonard, Max und Noah von der Schülerfirma „WupperRing“. Foto: ESW